Kultur & Schule mit Nicola Grosch der Kinderbuchautorin und Illustratorin von den Abenteurern Wassergespenst Arthur und Paul, dem Pfau, die auf Schloss Rheydt zuhause sind

Veröffentlicht: Mittwoch, 21. Februar 2018

Das  vom Land NRW geförderte Projekt im Rahmen von „Kultur & Schule“ heißt „Algenspaghetti & Buchstabensalat - eine literarische Ideenwerkstatt“ und ist eine AG, die Nicola Grosch in der Montessori Grundschule Mönchengladbach leitet. 

Sie besteht aus 10 Kindern der Klassen 1-4 und wird während des Vormittages in der 5./6. Stunde über das gesamte Schuljahr angeboten. Die AG geht nun im neuen Halbjahr in die 2. Runde und startet erneut mit 10 Kindern.

Die dokumentierten Ergebnisse sind aus dem 1. Halbjahr. Der Zusatz „Literarische Ideenwerkstatt“ beinhaltet schon, dass es viel um Literatur, im Besonderen um die Algenspaghetti-Trilogie geht, aber auch andere Geschichten sind willkommen. Und es geht darum, Ideen zu entwickeln, zu verwerfen, neu zu finden und schließlich dreidimensional umzusetzen. Es wird also nicht  nur geschrieben und gemalt, sondern auch gewerkelt, wie es sich für eine richtige Ideenwerkstatt gehört. 

Am Ende hält jedes Kind ein kleines Buch als Erinnerung in seinen Händen, in dem all seine kreativen Werke gesammelt werden. Außerdem ein kleines Theater im Schuhkarton, das die Kulisse für kleine gespielte Szenen darstellt. 

Je nach Lust und Laune haben die Kinder auch Handpuppen gestaltet, die ihre kleinen Szenen eröffnet und den Erzähler gespielt haben. 

Die AG-Kids haben zum Abschluss nicht nur den 11 Klassen der Schule in Zweier-Gruppen ihre Ergebnisse präsentiert, sondern auch den interessierten und stolzen Eltern. 

Am Ende haben Paul & Arthur Algenspaghetti gekocht und es wurde gemeinsam gegessen. 

Das war ein Riesenspaß! Besuch doch Paul, Arthur und Co auf meiner Seite Algenspaghetti.de

Eure Nicola Grosch

„Dein illustriertes Reisetagebuch“ - WORKSHOP AUF MALLORCA vom 24. bis 29. MÄRZ 2018

Veröffentlicht: Samstag, 30. Dezember 2017

mit  Vera Anders und Kathrin Hufen Thema: Reisetagebuchschreiben. 
Kontakt und Infos unter:

www.textekonzepte.de

oder

pdf

dein illustriertes reisetagebuch

Rückblick auf die Lesung mit Moritz E. Wigand auf dem Bietzerberg im Saarland am 4.10.2017

Veröffentlicht: Mittwoch, 25. Oktober 2017

Äpfel, Jugend und Gitarrenklang

Moritz E. Wigand las auf dem Bietzerberg

 

spinnen blut und champagner Höhepunkte gibt es auch dort, wo man sie nicht erwartet. Am Tag nach dem Fest der deutschen Einheit erwuchs plötzlich ein solcher Höhepunkt auf dem Bietzerberg, einer versprengten Muschelkalk-Kuppe von der anderen Seite der Saar.Dort bemühen sich drei Dörfer, ihre Zukunft zu meistern und setzen auf Solidarität. Sie entwickeln ein "Mehrgenerationendorf", in dem jeder Mensch, so krank und hilfsbedürftig er auch ist, bis zur letzten Minute bleiben kann, weil die Bürger sich gegenseitig helfen.Sie setzen auch auf die Wirkkraft der Kultur und haben zu diesem Zweck einen "literarischen Stammtisch" eingerichtet, der in jedem der Dörfer einmal im Jahr stattfindet. Am 4. Oktober 2017 hatten sie eine jungen Mann gebeten, seine Erlebnisse wiederzugeben, die ihm in der großen weiten Welt begegnet waren.

Moritz E. Wigand berichtete über seine Studienjahre in Deutschland, Frankreich und in den Vereinigten Staaten. Zwischen den Texten, die früher als Kolumnen einer großen Tageszeitung erschienen waren und die jetzt als Buch vorliegen ( "Spinnen, Blut und Champagner" ), spielte er klassische Musik auf seiner Gitarre. Die überwiegend älteren und ländlichen Bürger wurden von der Jugend und Frische seiner Berichte angesteckt.

moritz e wigand in memmingen kleinSehr viele, unerwartet viele, waren gekommen. Wo bisher maximal 20 Besucher Platz gefunden hatten, waren es jetzt 59: auf rasch zusammengesuchten Stühlen und Bänken, auf der Leiter an der Wand und auf einer Abdeckplatte über dem Gang in die Tiefe. Das alles fand in einer Kelterei statt, rund um den Riesen- Bottich, in den die Bio-Äpfel des Obstwirts kommen, bevor sie zu Apfelsaft werden. In der Pause öffnete sich die Rückwand der Kelterei, die zuvor durch einen Rollladen verschlossen war, und die vielen Besucher gingen nach draußen zwischen die Säcke und Kisten mit den frisch gepflückten Äpfeln, auch an den Stand mit Apfelwein und Elixieren aus heimischen Kräutern und Unkräutern. Es war ein Kommen und Gehen und Austauschen unter dem Vollmond, der über dem kleinen Dorf vor dem aufstrebenden Berg lag.
Vielleicht wird so die Zukunft gemacht.
Nach der Pause wurde es immer schöner und inniger. Die gekommenen Leute, die vorher in der Mehrzahl wohl nur ausnahmsweise zu kulturellen Veranstaltungen gegangen waren, rückten immer mehr zusammen.
Zuletzt bildeten alle zusammen eine beglückte Familie, und der Keltermeister gab dem Mann des Abends, Moritz E. Wigand, zum Abschied eine signierte
Flasche seines neuesten Apfelweins mit, dessen Name auf den Geist des Abends zutraf: "Gudd Zeisch"( Übersetzung: "Gutes Zeug" ).

Autor: Wolfgang Werner

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